Standpunkte

im zuge unserer öffentlichkeitsarbeit bemühen wir uns auch darum, aus der politik, von betroffenen organisationen, einrichtungen und personen des öffentlichen lebens ein forum für ihre eigene sicht der dinge zu bieten. hierzu verschicken wir regelmässig briefe mit unseren anfragen – hier sind die antworten, oder allgemeine reaktionen zum thema.

volker beck, mdb, b’90/die grünen

auf der seite abgeordnetenwatch.de findet sich eine direkte antwort von volker beck zum thema: volker beck zum thema schwule blutspende 18.12.2007

cdu/csu fraktion im deutschen bundestag

wir haben die cdu/csu fraktion, aber auch alle übrigen parteien und fraktionen des deutschen bundestags auf die problematik der schwulen blutspende hingewiesen und reaktionen angefragt. antwort erhielten wir bisher nur von der cdu/csu-fraktion: antwortschreiben der cdu/csu-fraktion

bundesjustizministerin brigitte zypries

verantwortlich für die aktuellen regelungen ist per gesetz der “arbeitskreis blut” (bäk, pei und rki). die bundesärztekammer ist so also mit dem paul-ehrlich-institut und dem robert-koch-institut ermächtigt, entscheidungen mit gesetzeskraft zu treffen. darum haben wir bundesjustizministerin brigitte zypries darüber informiert, das wir nicht damit einverstanden sind, wie die zur entscheidung ermächtigten institutionen mit dem thema umgehen. antwortschreiben der bundesjustizministerin brigitte zypries

bundesgesundheitsministerium

zwar haben wir bundesgesundheitsministerin ulla schmidt direkt angeschrieben, aber immerhin eine antwort aus ihrem ministerium erhalten. den ausschluss schwuler von der blutspende sieht man auch hier nicht als diskriminierung. das antwortschreiben soll uns helfen unsere “persönliche situation als spendewillige neu zu bewerten”. selbst lesen: antwortschreiben des bundesgesundheitsministeriums

klaus wowereit, regierender bürgermeister von berlin

“und das ist auch gut so!”- das wohl bekannteste zitat von klaus wowereit. wir wollten von ihm wissen, ob er auch die regelungen zum ausschluss schwuler von der blutspende “gut findet”. im ernst: wir haben ganz höflich auch nach seiner meinung zu dem thema gefragt. antwortschreiben des regierenden bürgermeisters von berlin klaus wowereit

paul-ehrlich-institut

das paul-ehrlich-institut ist gemeinsam mit der bundesärztekammer federführend bei der erstellung der richtlinien zur gewinnung von blutprodukten. bisher haben wir dort auf unsere anfragen keine antwort erhalten. allerdings veröffentlichte die zeitschrift “männer aktuell” einen offenen brief an das pei; der leiter der dortigen abteilung hämatologie hat darauf auch eine lange antwort geschrieben.
offener brief von “männer aktuell” vom 18.08.2006
antwort des paul-ehrlich-instituts vom 12.09.2006